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Entscheiden
Inhaltsverzeichnis
Überlegungen zu Schwierigkeiten beim Entscheiden
1. Definition ENTSCHEIDUNG:
Auswahl einer Verhaltensmöglichkeit in Situationen mit mindestens zwei Handlungsalternativen. Entscheidungssituationen werden häufig als bedrückend empfunden, vor allem wenn enger persönlicher Einfluss auf die Rahmenbedingungen wahrgenommen wird und die vitalen eigenen Bedürfnisse unklar sind. Je bewusster eine Entscheidung bedacht wird, desto klarer wird auch die „geopferte“ Alternative, und es kann zu einer quälenden Balance zwischen den Optionen kommen; die Reaktion ist mitunter Flucht in die Passivität. Die Wahl einer Alternative als vorgenommener oder realisierter Verhaltensakt hebt danach den entstandenen Konflikt in einer Entscheidungs-Situation auf.
Ausgangspunkt der psychologischen Entscheidungsforschung ist die Tatsache, dass besonders bei komplexen Entscheidungsproblemen die menschliche Informations-Verarbeitungskapazität eine nur unzureichende Voraussetzung für eine optimale Entscheidungsfindung ist. In der Regel sind in einer Entscheidungssituation nur die wenigsten aller möglichen Handlungs-Alternativen bekannt und deren unterschiedliche Konsequenzen nicht mit Sicherheit vorhersagbar. Zudem ist sich der Entscheidende nicht immer darüber im Klaren, welcher Wert oder Nutzen den verschiedenen Alternativen, je nach ihrer Reihenfolge, beizumessen ist. Schließlich erscheint nur selten eine Alternative allen anderen in allen Belangen überlegen.
2. Wie ist die Motivations-Lage des Entscheidenden beschaffen?
a. subjektiver Wert für den Entscheider?
b. Nutzen für den Entscheider?
c. positive und/oder negative Konsequenzen der Alternativen?
d. subjektive Realisierungs-Wahrscheinlichkeit des Entschiedenen?
3. Wie ist die emotionale Lage des Entscheidenden beschaffen?
a. Welche latenten Emotionen bestimmen den Entscheider?
b. Welche situativen Emotionen sind beim Entscheider mit im Spiel?
c. Welche Emotion/en löst/en Entscheidungsprozesse beim Entscheider regelmäßig aus?
d. Lässt sich die gefundene Haupt-Emotion aus c. als zurückverfolgen, d.h. gab es frühere, in der derzeitigen Entscheidungs-Situation ähnliche enthaltene behindernde Emotionen?
4. Lösung
Wenn d. mit JA beantwortet werden kann: Diese betreffende Emotion mit früher u. ähnlich Situationen bis EE bearbeiten.
Verfahren: Entscheiden
1. Richtung:
1) Wie könnte ein anderer mich von einer Entscheidung zurück halten?
2) Wie könnte es einem anderen misslingen, mich von einer Entscheidung zurück zu halten?
2. Richtung:
1) Wie könnte ich einen anderen von einer Entscheidung zurück halten?
2) Wie könnte es mir misslingen, einen anderen von einer Entscheidung zurück zu halten?
3. Richtung:
1) Wie könnte ich mich von einer Entscheidung zurück halten?
2) Wie könnte es mir misslingen, mich von einer Entscheidung zurück zu halten?
EINSTIEG
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