Paare
Ansätze und Einblicke für mehr Zufriedenheit und bessere Kommunikation in der Partnerschaft.
Neid, Eifersucht, Missgunst
Es handelt sich bei diesen Eigenschaften, resp. Einstellungen, resp. Haltungen um ein Unvermögen, wahrzunehmen und/oder zu ertragen, dass die eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Eigenheiten mit denen des Menschen nicht konkurrieren können, den man beneidet. Man würde ja gerne dies Herausragen des Beneideten erleben, ist aber nicht in der Lage oder bereit, zu erkennen, dass diese besonderen Leistungen erarbeitet, manchmal hart erarbeitet wurden und nicht einfach vom Himmel fiel. Man will es „haben“, ohne etwas dafür zu tun und somit ehrlich erworben zu haben.
Da dies aber ohne eigene Anstrengungen nicht möglich ist und nicht zu ertragen ist, dass der Beneidete besser ausgestattet ist und optimale Lebenschancen ergreifen kann, muss der Neider den Beneideten angreifen, abwerten, klein machen, beunruhigen, verwirren, schmälern, wo immer es möglich und für ihn selbst ungefährlich ist, damit eben diese Qualitätsunterschiede egalisiert werden. Man könnte demnach den Neider als einen „mentalen Kommunisten“ bezeichnen, der der Gleichmacherei bedarf, damit seine Minderwertigkeit nicht sichtbar wird, so nach dem Motto: „Willkommen in der Gosse, Genosse!“ Diese Menschen sind in die Emotionen „Groll/Unmut“ und „Hinterhältigkeit“ einzureihen und sie neigen zu unredlichen Rechtfertigungen, d.h. ihr Denken ist wesentlich von fixen Ideen bestimmt. Diese fixen Ideen zielen darauf ab, andere – nie sich selbst – als Verursacher von negativen Phänomenen zu erkennen und verantwortlich zu machen. Fixe Ideen dienen als Schutzbehauptungen, die bewirken sollen, dass man selbst nicht schuldig oder verantwortlich gemacht wird. Viel besser soll der andere – jemand, den man für sich selbst gefahrlos zum Sündenbock machen kann – durch die falsche
Zuweisung geschwächt und unwirksam gemacht werden, damit dieser sich niemals gegen sie wehrt und der wirklich Schuldige sich in der Sicherheit, nicht als der Verursacher entdeckt zu werden, wiegen kann.
Man begegnet solchen Menschen am besten mit direkter Herausforderung: Man muss ihnen ihre Fehlverhaltensweisen sofort vor Augen halten, also auf der Ebene der Faktenbeweise agieren. Ausflüchte, die sehr häufig, massiv und fadenscheinig sind, werden mit rhetorischer Kommunikation in Schach gehalten. Wenn dieser Typ Einsichten zeigt, kann man ihm mit Einzeltraining auf der Ebene von Standard-Coaching (Siehe Artikel: Was ist Coaching?) helfen. Weiter führende mentale Trainings u.ä. sollte dieser Menschentyp jedoch nicht erhalten, da er dazu neigt, Burnout und Mitgefühls-Ermüdung beim Praktizierenden zu provozieren, weil er selbst keinerlei Fortschritte macht.
Die Bewusstsein-Skala, die David R. Hawkins in allen seinen Büchern darstellt, gibt dir vertieften Einblick in das niedrige Bewusstsein dieser Menschen. Es ist wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass wir diese Menschen nicht aus unseren Gemeinschaften ausschließen. Andererseits aber dürfen wir nie zulassen, dass sie uns schädigen oder beeinträchtigen.
EINSTIEG
WEITERFÜHRENDE INHALTE
Alte Liebesbeziehungen
Anderen Menschen entgegenkommen
Arbeit mit Partnerschaften
Beziehung wieder errichten
Eigenwille und Mutwille
Einfluss ausüben
Entscheiden
Ethische Regeln
Fähigkeit sich zu verändern
Freundlichkeit
Fünf Störungen bereinigen
Gedicht: Baucis
Geheimnisse in drei Richtungen
Integritätsverfahren
Kompromisse
Kreativitäts-Motivations-Verfahren
Kritisieren
Liste: Fähigkeiten
Macht benutzen
Menschliche Schwächen
Menschliches Sein
Neid, Eifersucht, Missgunst
Partnerschaftsverfahren
Peinlichkeiten
Schaden zufügen / verbergen
Umgang mit Emotionen
Untugenden
Verantwortung und Probleme
Verfahren: Individualität
Verfahren: Mentale Lücken
Verfehlungen